Aktueller Corona Hinweis

Bitte betreten Sie bei Coronaverdacht unsere Praxen nicht!

In diesem Fall nehmen Sie Kontakt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 auf.

 

In unseren Praxen gilt die 2G - Plus - Regel für Begleitpersonen.

Das Mitbringen einer geimpften oder genesenen Begleitperson ist nur mit tagesaktuellem Test gestattet.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren. 

 

Beim Betreten unserer Praxen gilt die  FFP2 - Maskenpflicht.

 

Ihre Frauenärzte vom Bruderwald

Leider haben Sie noch nicht das nötige Lebensalter erreicht.
Frauenärzte vom Bruderwald

Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Zertifizierung nach DEGUM II und FMF-Deutschland

 

Herzlichen Glückwunsch, liebe Mamas und Papas, und willkommen in meiner Spezialsprechstunde für Schwangere! 

 

Eine Schwangerschaft ist für die werdenden Eltern eine besondere und spannende Zeit mit vielen guten Hoffnungen und Erwartungen. Auch wenn Sie als Schwangere naturgemäß nicht krank sind, möchte ich Sie dabei gern mit all meinem fachlichen Können und Wissen begleiten. Wir sind sehr froh darüber, Ihnen im Rahmen des vielfältigen Leistungsspektrums unserer Praxis zusätzlich zur Schwangerschaftsvorsorge verschiedene individuelle Gesundheitsleistungen und Spezialuntersuchungen anbieten zu können, die über die übliche Betreuung nach Mutterschaftsrichtlinien hinausgehen. Dadurch sind wir in der Lage, frühzeitig zu reagieren, falls Sie und Ihr Baby während Schwangerschaft und Geburt eine spezielle Versorgung benötigen sollten.

 

Als DEGUM II-Ultraschallexpertin mit jahrzehntelanger Erfahrung im Schwerpunktbereich Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und einer ausgezeichneten Geräteaussatt-

ung  biete ich in unserer Praxis Spezialsprechstunden für Schwangere an. Diese können so-wohl von unseren eigenen Patientinnen als auch von zugewiesenen Schwangeren aus anderen Praxen in Anspruch genommen werden.

 

Ich freue mich darauf, Sie zu den folgenden Terminen in meiner Pränatalsprechstunde begrüßen zu dürfen:

  • Ersttrimesterscreening, Nackentransparenzmessung, NIPT/ Prenatest (12.- 14. SSW)
  • Ultraschallfeindiagnostik (19.-22. SSW)
  • Dopplerultraschall (meist ab 32. SSW)
  • 3D-/4D-Ultraschall (im Rahmen eines Dopplertermins)
  • Risikosprechstunde (SSW je nach Fragestellung)

 

Durch eine hervorragende Vernetzung mit anderen regionalen und überregionalen Zentren zur Spezialversorgung können wir Ihnen auch Termine zu weiterführenden Untersuchungen wie eine Chorionzottenbiopsie, Fruchtwasseruntersuchung oder Nabelschnurblut- punktion sowie zu fetalchirurgischen Maßnahmen vermitteln. In speziellen Fällen stellen wir bereits vorgeburtlich die Verbindung zu Kinderärzten, Kinderchirurgen und Kinderherzchirurgen für Sie her.

Die mitbehandelnden Kolleginnen und die Geburtsklinik Ihrer Wahl werden dabei Hand in Hand in die Entscheidungsprozesse mitein- gebunden, um Ihnen und Ihrem Baby einen guten Start ins Familienleben zu ermöglichen.

 

Mit den allerherzlichsten Grüßen und vielleicht bis ganz bald,

Dr. Melanie Koch

im Namen aller Frauenärzte vom Bruderwald

 

Im Anschluss habe ich ihnen hier noch ein paar häufig gestellte Fragen aus meinem Sprechstundenalltag zusammengestellt.


10  FAQs aus der Pränatalsprechstunde

Beachten Sie dabei bitte, dass wir Ihnen Detailfragen zu speziellen Untersuchungen gern in einem persönlichen Gespräch beantworten . Vor jeder Untersuchung ist eine ausführliche individuelle Aufklärung erforderlich, weshalb wie Sie auch bitten, sehr pünktlich zu Ihrem vereinbarten Termin zu erscheinen.

Was bedeutet DEGUM II?

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) zertifiziert qualifizierte Untersucher in der Ultraschalldiagnostik. Dabei gibt es drei Stufen mit steigenden Anforderungen an die Qualität der Untersuchung.

Die Stufe I in der Geburtshilfe orientiert sich am regulären Ultraschall nach Mutterschaftsrichtlinien und kann von jedem Gynäkologen beantragt werden.

Dagegen stellt die Stufe II besonders hohe Anforderungen an die fachliche Qualifikation und Geräteausstattung der Untersucherin, so dass nur wenige Gynäkologen diese Qualifizierung besitzen. Mehrjährige Erfahrung und regelmäßige Rezertifizierungen sowie laufende Qualitätskontrollen, Erfahrung des Untersuchers mit Beurteilung und Behandlungsmöglichkeiten auffälliger Befunde sind Voraussetzungen für das Führen der Stufe DEGUM II.

Noch weniger Untersucher gehören der Stufe III an. Sie bekleiden in der Regel eine Professur und werden bei besonderen Fragestellungen, etwa zur Einordnung sehr seltener Krankheitsbilder nach einem DEGUM II -Schall, zu Rate gezogen.

Siehe auch: www.degum.de

Ist ein Ersttrimesterscreening das gleiche wie eine Nackentransparenzmessung?

Mit Ersttrimesterscreening ist in diesem Zusammenhang nicht der gleichnamige Routineultraschall in der 10.-12. Schwangerschaftswoche gemeint, sondern der erweiterte Ultraschall durch einen Spezialisten am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels. Je nach Situation kann dieser als Kassenleistung indiziert sein, jedoch ist er meist als Igelleistung selbst zu bezahlen. Hierbei können im Sinne einer frühen Organdiagnostik im Rahmen der Beurteilung der zeitgerechten Entwicklung des Feten bereits einige schwere Fehlbildungen, jedoch nicht alle, ausgeschlossen werden. Dabei wird unter anderem auch beurteilt, ob die Nackenhaut des Babys auffällig verdickt ist, was bereits für sich genommen Anlass zu weiteren Untersuchungen geben kann.

Besonderes Augenmerk erfährt die Nackendicke allerdings bei einer sogenannten Nackentransparenzmessung durch eine von der Fetal Medicine Foundation FMF zertifizierte Untersucherin im Rahmen des Ersttrimesterscreenings. Hierdurch wird eine Risikokalkulation für die drei häufigsten Chromosomenanomalien (Trisomie 13, 18 und 21) möglich.

Das Ersttrimesterscreening und die Nackentransparenzmessung haben einen wichtigen Stellenwert und für die frühe Erkennung von Erkrankungen und sind eine unverzichtbare Grundlage für alle Methoden der Risikoabschätzung für genetische Erkrankungen des Kindes. Die Aussagekraft von invasiven Maßnahmen wie einer Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasseruntersuchung kann dabei aber nicht erreicht werden.

Die Untersuchungen im Rahmen einer Nackentransparenz- Risikokalkulation sind keine Kassenleistung. Über unsere aktuellen Preise für Wunschleistungen informieren wir Sie an eigener Stelle und beraten Sie dazu gern ausführlich, insbesondere im Rahmen der Mutterpassanlage.

Siehe auch: www.fmf-deutschland.info

Was hat es mit dem PraenaTest® auf sich?

PraenaTest® ist ein Markenname für die sogenannte NIPT, die Nicht-Invasive Pränatale Testung  auf verschiedene Chromosomenanomalien. Andere in Deutschland bekannte NIPT-Marken  sind der Harmonytest oder der Panoramatest. Dabei wird der Patientin ab dem Ende des Blut zur Analyse fetaler DNS-Bestandteile abgenommen, um eine Riskoabschätzung für Chromosomenanomalien, vor allem Trisomie 21, vorzunehmen. Der Test wird bei uns ausschließlich nach Durchführung eines weiterführenden Ultraschalls (meist im Rahmen eines Ersttrimesterschalls) in unserer Praxis durchgeführt, um sicherzugehen, dass keine offenkundigen Fehlbildungen vorliegen, bei denen andere Maßnahmen erforderlich sind. Wir haben uns entschieden, als NIPT den PraenaTest® anzubieten, da das Produkt die längste Erfahrung in Deutschland aufweist und das Blut zur Analyse nicht ins Ausland verschickt wird.
Der PraenaTest® hat eine sehr hohe Aussagekraft für die Risikoabschätzung bezüglich Trisomie 21, erreicht aber nicht die Genauigkeit einer invasiven Diagnostik wie beispielsweise einer Fruchtwasseruntersuchung.

Der PraenaTest® wird wie alle nichtinvasiven Pränataltests in der Regel derzeit noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Die reine Testung auf Trisomie 21 mit einem NIPT-Verfahren als Kassenleistung für bestimmte Risikogruppen ist aber demnächst zu erwarten.

Siehe auch: www.lifecodexx.de

Was wird bei der Feindiagnostik gemacht?

Mit Feindiagnostik bezeichnet man den differenzierten Organultraschall in der 19.-22. Schwangerschaftswoche. Dieser setzt eine Qualifikation des Untersuchers auf DEGUM II- Niveau voraus.
Bei der Ultraschallfeindiagnostik beurteilt die Untersucherin anhand eines ausführlichen Kataloges die zeitgerechte Entwicklung und das Aussehen der Organe des Kindes-wobei übrigens auch die Plazenta ein Organ des Kindes ist-, das Verhalten des Kindes im Fruchtwasser sowie die Funktion von Herz, Kreislauf und Nieren.
Dabei werden auch auch mütterliche Befunde erhoben, wie etwa die Länge des Gebärmutterhalses oder die Durchblutung in der Gebärmutter.
Sollten sich dabei Auffälligkeiten ergeben, werden Sie gleich im Anschluss an die Untersuchung ausführlich über das weitere Vorgehen beraten.
Bei der Feindiagnostik  erhalten Sie nicht nur eine hochqualifizierte Untersuchung mit meist beruhigenden Befunden, sondern auch wunderbare Einblicke in das vorgeburtliche Leben Ihres Kindes in ungewohnt hoher Auflösung.
Ein Fotoausdruck für zuhause rundet die Untersuchung ab und wenn Sie möchten, wissen Sie nach der Untersuchung, ob Sie einen Jungen oder ein Mädchen erwarten.

Die Feindiagnostik wird bei entsprechender Indikation und auf Überweisung durch den Frauenarzt von den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen übernommen.

Warum heißt der Dopplerultraschall „Dopplerultraschall“? Ist dabei das Motto „Doppelt gemoppelt hält besser"?

Mit Dopplerultraschall ist die Untersuchung von Blutflüssen in mütterlichen und kindlichen Gefäßen gemeint. Der Ausdruck „Doppler“ bezieht sich dabei auf einen vor 200 Jahren vom Mathematiker Christian Doppler entdeckten physikalischen Effekt, der es uns heute ermöglicht, per Ultraschall Richtung, Geschwindigkeit, Menge und Widerstände von Blutflüssen im Körper zu ermitteln. .Diesen Effekt der Schallfrequenzverschiebung können Sie übrigens auch hören, wenn ein Feuerwehrauto mit Sirene an Ihnen vorbeifährt..
Mittels der dopplersonografischen Untersuchung der Gefäße kann der qualifizierte Untersucher die Versorgung des Kindes über das fetale und mütterliche Gefäßsystem und somit auch die Funktion der Plazenta beurteilen.

Dies spielt vor allem eine wichtige Rolle bei der Untersuchung von Feten, die zu klein für das Schwangerschaftsalter erscheinen. Meist kann auch bei einem zarten Kind mit einem unauffälligen Doppler zum Beispiel in der Nabelschnur nachgewiesen werden, dass das Kind ausreichend versorgt wird.
Wenn es dabei doch Hinweise auf eine Minderversorgung des Kindes geben sollte, wird die Schwangerschaftsvorsorge entsprechend intensiviert, um gemeinsam mit der Geburtsklinik den richtigen Zeitpunkt für die Entbindung zu ermitteln.

Da der Dopplerultraschall häufig als Folgetermin nach der Feindiagnostik geplant wird, heißt dies, dass Sie zum zweiten Mal einen Termin in der Pränatalsprechstunde bei mir als Ultraschallspezialistin bekommen.
Vielleicht freuen Sie sich ja ebenso wie ich darüber, dass wir dadurch die Gelegenheit haben, uns doppelt zu sehen!

3D-Ultraschall ist doch jetzt verboten, oder?

Viele unserer Schwangeren haben in verkürzter Form aus der Presse erfahren, dass seit 2021 Ultraschalluntersuchungen mit dem einzigen Zweck des Babyfernsehens aufgrund aus unserer Sicht eher theoretischer Sicherheitserwägungen verboten sind. In Verbindung mit einer medizinisch sinnvollen Untersuchung in ärztlicher Hand dürfen selbstverständlich weiter auch Fotos und Videoclips im 3D-Modus gemacht werden, die den Eltern mit nach Hause gegeben werden können.
Daher bieten wir den 3D-/4D-Ultraschall, bei dem faszinierende Bilder vom Baby gemacht werden können, nur in Verbindung mit einer kompletten , ärztlich indizierten Ultraschalluntersuchung an, zum Beispiel im Kombination mit einem Dopplertermin.

Wann benötigen wir eine genetische Beratung?

Im Aufklärungsgespräch vor jeder pränataldiagnostischen Maßnahme wird im Rahmen einer sogenannten genetischen Basisberatung mit Ihnen besprochen, ob sich für Ihr Kind aufgrund der Familiengeschichte oder wegen eigener Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für genetische Erkrankungen oder ein Wiederholungsrisiko für eine bereits bekannte Erkrankung ergeben könnte.
Füllen Sie bitte dazu die Ihnen vor Untersuchungsbeginn ausgehändigten Fragebögen so weit wie möglich aus und bringen Sie bei bekannten familiären Erkrankungen nach Möglichkeit verfügbare Arztberichte mit.
Sollte sich hierbei oder aufgrund von auffälligen Befunden bei der Untersuchung ein erhöhtes Risiko für genetische Erkrankungen ergeben und wenn Sie es wünschen, kann es hilfreich sein, Sie zeitnah zur weiteren Beratung und Abklärung von uns zu einem Facharzt für Humangenetik zu überweisen.

Ist Ultraschall gefährlich? Was sind die Risiken der Untersuchung?

Die Anwendung von Ultraschall fällt neuerdings unter die Strahlenschutzverordnung. Der Grund dafür  ist aber ein völlig anderer als  etwa bei der Anwendung von Röntgenstrahlen. Durch Röntgenstrahlen kann es nachgewiesenermaßen zu Schädigungen kommen. Bei der Anwendung von Ultraschall in der Schwangerschaft sind bisher keine Schäden festgestellt worden. Nur bei langandauernder unsachgemäßer Handhabung von Ultraschall, womöglich mit ungeeigneten Geräten, wäre eine Beeinträchtigung des Ungeborenen etwa durch Wärmeentwicklung in tieferliegenden Geweben vorstellbar.
Aber nicht nur aus diesem Grund ist ist es sinnvoll, dass Ultraschall nur noch im Rahmen von ärztlichen Untersuchungen durchgeführt werden darf.
Zur Untersuchung .gehört natürlich auch eine ausführliche Beratung und die Interpretation und Mitteilung von Befunden, die es auch möglich macht, in Kenntnis behandlungsbedürftiger Befunde die Chance für das rechtzeitige Ergreifen hilfreicher Maßnahmen zu nutzen..
Dabei besteht das unvermeidliche Risiko, dass in Einzelfällen durch unklare oder auffällige Befunde eine Beunruhigung oder  Verunsicherung des betroffenen Paares entstehen kann. Einige Patientinnen entscheiden sich daher bewusst, ihr gesetzlich verankertes sogenanntes „Recht auf Nichtwissen“ zu nutzen und möchten nicht alle ihnen angebotenen Untersuchungen wahrnehmen. Teilen Sie uns bitte frühzeitig, spätestens beim Aufklärungsgespräch, mit, wenn Sie Bedenken bezüglich einer angebotenen Untersuchung haben oder Ihnen der Zweck einer Untersuchung unklar oder für Ihre Bedürfnisse und Lebenseinstellung nicht passend erscheint.

Bekomme ich heute auch ein Ultraschallbild?

Auch wenn klar ist, dass der Ultraschall in der Schwangerschaft eine medizinische Untersuchung ist und kein „Babyfernsehen“, macht es natürlich immer wieder Spaß zuzuschauen, wie das Baby im Fruchtwasser Purzelbäume schlägt, am Daumen lutscht oder Grimassen schneidet. Vielleicht meinen Sie als Eltern auch bereits die großen Füße vom Papa erkennen zu können.
Die Untersuchung enthält aber auch viele Bilddetails, die der Laie nicht auf Anhieb interpretieren kann und die für Sie daher merkwürdig auszusehen oder nicht nachvollziehbar scheinen mögen. Vertrauen Sie darauf, dass Ihnen alle zu besprechenden Befunde nach der Untersuchung mitgeteilt werden und lassen Sie sich durch eine längere Untersuchungsdauer, ein konzentriertes Gesicht  oder Unbekanntes und Ungewohntes nicht irritieren. Genießen Sie es, Ihrem Baby während der Untersuchung zuzusehen und lassen Sie dabei Ihr Handy in der Tasche.

Am Ende der Untersuchung können fast immer einige gelungene Bilder vom Gesicht des Babys ausgedruckt werden.

Die schönsten Fotos der Untersuchung nehmen Sie dann natürlich für das Familienalbum mit nach Hause!

Kontakt

0951-9179740 info@frauenaerzte-vom-bruderwald.de